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Oil Rush - Test (PC)


 

Kampf um das schwarze Gold

Ein Endzeitszenario wie im Kevin Costner Film "Waterworld" und ein heifler Kampf um die knappen Ressourcen auf der von Wasser überfluteten Erde - das alles bietet das neue und überraschend gute postapokalyptische Echtzeit-Strategiespiel "Oil Rush" zum Kampfpreis von 20 EUR.
Ihr befehligt als Oberbefehlshaber in "Oil Rush" zum großen Teil maritime Einheiten, schließlich gibt es bis auf Eisschollen keine größeren Landflächen mehr auf der Erde. Neben den diversen Schiffen gibt es aber auch ein paar Flugzeuge, die oft den entscheidenden Unterschied machen können. Anders als in klassischen Echtzeitstrategiespielen der Marke "Command & Conquer" oder "Age of Empires" steuert ihr eure Einheiten hier allerdings nicht direkt. Stattdessen wählt ihr eure Stützpunkte aus und schickt die dort stationierten Einheiten als Trupp mit einem Klick auf einen anderen, eigenen oder feindlichen Stützpunkt. Gegner werden dabei automatisch bekämpft, so dass ihr nun nicht mehr allzu viel machen könnt als eine Actionkameraansicht einzuschalten. Unterstützen könnt ihr eure Truppen lediglich mit einigen Boni, die ihr durch Kampferfahrung sammelt. So dürft ihr die automatische Einheitenproduktion in einer Feindbasis kurz lahmlegen oder euren Schiffen mehr Feuerkraft verschaffen.

Stimmiges Gesamtpaket

Das strategisch geschickte Erobern und Verteidigen der auf den Karten verteilten Stützpunkte macht jedenfalls viel Spaß und ist höchst actionreich, ähnlich wie im Klassiker "Z", der unlängst auf dem iPad neu veröffentlicht wurde. Eure Basen könnt ihr mit diversen Abwehrtürmen aufrüsten, das kostet das namensgebende Öl, welches ihr über eingenommene Ölplattformen sammelt. Die Kampagne des Titels bietet euch eine zusammenhängende Story und abwechslungsreiche Missionen, die euch selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad in späteren Einsätzen viel abverlangen. Die Lernkurve ist aber sehr angenehm. Ein Mehrspielermodus rundet das Gesamtpaket ab, welches es zum fairen Preis von 20 EUR gibt. Und auch wenn die deutsche Sprachausgabe etwas blechern klingt, so kann die Technik mit der hübschen Grafik voll überzeugen.

Hinweis: Bei der Installation lässt euch das Spiel die Wahl zwischen einer Steam- und einer Standalone-Installation. Wählt unbedingt letztere Alternative - die Steamversion ist eigenartigerweise nur komplett Englisch oder Russisch.

 Oil Rush - Unser Eindruck...

Es ist schon überraschend, was die Entwickler aus dem an sich simplen Spielprinzip mit dem Erobern und Verteidigen der Stützpunkte herausholen. Taktik ist ebenso gefragt wie ein kühler Kopf, denn in späteren Missionen wird es schon mal hektisch, wenn ihr an mehreren Stellen gleichzeitig aktiv sein müsst. Für 20 EUR bekommt ihr mit "Oil Rush" jedenfalls einen sehr guten Genrevertreter zum mehr als fairen Preis.
Das hat uns gefallen...
Viel Action
Ordentliche Präsentation
Interessantes Szenario
Gute Steuerung
Spannende Kampagne
Fairer Preis

Das gefiel uns nicht so gut...
Keine direkte Einheitensteuerung
Eingeschränkter Basisbau
Ressourcen spielen untergeordnete Rolle

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